Perchtenfiguren

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Perchtenfiguren

Wenn man von Perchtenfiguren spricht, sind damit oft nicht „schöne“ oder „schiache“ Perchten gemeint, sondern die speziellen Rollen, die bei Perchtenläufen und Rauhnachtsbräuchen auftreten – Figuren, die wie wandelnde Symbole wirken. Sie bringen Geschichten auf die Straße: über Winter und Wandel, über Angst und Schutz, über Ordnung im Dorf und Hof und das, was man hinter sich lassen will.

Es gibt verschiedene Gestalten wie Frau Perchta, der Bär, der Tod , der Winter, der Rauchfangkehrer, die Habergoaß, die Hexe und viele weitere lokale Varianten. Jede Figur hat ihren eigenen Auftritt, ihre Art zu gehen, zu schauen, zu drohen oder zu segnen – und genau das macht den Reiz aus.

Die Bräuche und Rituale rundherum sind meist klar: Der Zug kommt ins Dorf, es wird geläutet, getanzt, gerufen. Nicht nur, um Krach zu machen, sondern um sichtbar zu zeigen: Jetzt ist Rauhnachtszeit. Man begegnet den Figuren mit Respekt, manchmal mit Nervosität, oft mit einem Lächeln – weil man spürt, dass hier etwas Altes lebendig bleibt. Und am Ende steht fast immer das Gleiche: Gemeinschaft und Glückwünsche

Frau Perchta

Frau Perchta

Perchtenfigur "Der Winter"

Winter