Fastenzeit

Die Fastenzeit ist im Alpenvorland keine laute Zeit. Sie kommt leise.
Nach dem Ende des Faschings legt sich eine spürbare Ruhe über Dörfer, Höfe und Täler. Farben werden gedämpfter, Geräusche weicher, der Alltag langsamer. Die Fastenzeit ist ein Innehalten – ein bewusster Schritt zurück aus der Fülle hinein in die Stille.

Aus Sicht des Brauchtums ist diese Zeit mehr als Verzicht auf Speisen. Sie ist eine innere Ordnung. Man räumt auf – im Haus, im Herzen, im Denken. Alte Menschen sagten, man „macht’s wieder grad“. Weniger Ablenkung, weniger Überfluss, mehr Blick nach innen. In der Stube brennt abends oft nur eine Kerze, Gespräche werden kürzer, ehrlicher, manchmal auch nachdenklicher.

Die Landschaft spiegelt diesen Zustand wider. Schnee zieht sich langsam zurück, braune Erde wird sichtbar, erste Knospen wagen sich hervor. Noch ist es kein Frühling – aber ein Versprechen liegt in der Luft. Die Fastenzeit fühlt sich an wie das tiefe Einatmen vor einem Neubeginn. Schmerz, Hoffnung und Erwartung liegen nah beieinander.

Im religiösen Brauchtum führt diese Zeit auf Ostern zu – auf Licht, Auferstehung und Erneuerung. Doch auch jenseits des Glaubens bleibt ihre Kraft spürbar: Die Fastenzeit lehrt Geduld. Sie erinnert daran, dass Wachstum Zeit braucht und dass Stille kein Mangel ist, sondern ein notwendiger Raum.

Fastenzeit

Fastenzeit

Die Fastenzeit ist im Alpenvorland keine laute Zeit. Sie kommt leise.
Nach dem Ende des Faschings legt sich eine spürbare Ruhe über Dörfer, Höfe und Täler. Farben werden gedämpfter, Geräusche weicher, der Alltag langsamer. Die Fastenzeit ist ein Innehalten – ein bewusster Schritt zurück aus der Fülle hinein in die Stille.

Aus Sicht des Brauchtums ist diese Zeit mehr als Verzicht auf Speisen. Sie ist eine innere Ordnung. Man räumt auf – im Haus, im Herzen, im Denken. Alte Menschen sagten, man „macht’s wieder grad“. Weniger Ablenkung, weniger Überfluss, mehr Blick nach innen. In der Stube brennt abends oft nur eine Kerze, Gespräche werden kürzer, ehrlicher, manchmal auch nachdenklicher.

Die Landschaft spiegelt diesen Zustand wider. Schnee zieht sich langsam zurück, braune Erde wird sichtbar, erste Knospen wagen sich hervor. Noch ist es kein Frühling – aber ein Versprechen liegt in der Luft. Die Fastenzeit fühlt sich an wie das tiefe Einatmen vor einem Neubeginn. Schmerz, Hoffnung und Erwartung liegen nah beieinander.

Im religiösen Brauchtum führt diese Zeit auf Ostern zu – auf Licht, Auferstehung und Erneuerung. Doch auch jenseits des Glaubens bleibt ihre Kraft spürbar: Die Fastenzeit lehrt Geduld. Sie erinnert daran, dass Wachstum Zeit braucht und dass Stille kein Mangel ist, sondern ein notwendiger Raum.

Aschenkreuz

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