Was ist Brauchtum?

Brauchtum ist gelebte Erinnerung. Es sind Rituale, Zeichen und Handlungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden – nicht aus Pflicht, sondern aus Verbundenheit. In ihnen steckt das Wissen, wer wir waren, und das Gefühl, woher wir kommen.
Und im Wort ist „brauchen“ versteckt. Und genau das ist es, solange wir es brauchen geben wir uns gegenseitig die einzelnen Traditionen weiter.

Warum ist es heute noch wichtig?

In einer schnellen, digitalen Welt schenkt uns Brauchtum Halt. Es entschleunigt, erdet und erinnert daran, dass nicht alles neu erfunden werden muss, um wertvoll zu sein. Brauchtum verbindet Vergangenheit mit Gegenwart – und gibt Orientierung für die Zukunft.
Es gibt uns eben auch Halt! Einen Moment, einen Bereich zu dem wir immer zurückkehren können, den wir kennen, der uns Sicherheit gibt.

Welche Bedeutung hat es für Gemeinschaft und Identität?

Brauchtum stiftet Zusammenhalt. Es bringt Menschen zusammen, die gemeinsam feiern, erinnern und gestalten. Dadurch entsteht Identität: ein „Wir“, das trägt, stärkt und Heimat spürbar macht – unabhängig von Alter, Herkunft oder Zeitgeist.

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