Lärmbräuche

Diese Bräuche sind oft mit festlichen Anlässen, Feiern oder speziellen Ereignissen verbunden, bei denen durch laute Geräusche, wie das Schlagen von Trommeln, das Blasen von Hörnern oder das Zünden von Feuerwerkskörpern, eine akustische Atmosphäre geschaffen wird.

Lärmbrauchtum kann in verschiedenen Kulturen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt gefunden werden und dient häufig dazu, spirituelle, kulturelle oder historische Aspekte zu betonen. Diese Art von Brauchtum kann bei Festen, religiösen Feiertagen, Hochzeiten oder anderen festlichen Gelegenheiten auftreten.

Winterbräuche

Aperschnalzen

Mit diesem kräfteraubenden Lärmbrauch versuchen Passen aus mindestens 9 Personen den Winter zu vertreiben.

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Salzburger Festungs-Prangerstutzen-Schützen, Anschießen zu einem runden Geburtstag

Neujahrsschießen

Beim Neujahrsschießen – auch Böllerschießen, Salutschießen oder regional schlicht Neujahrssalut genannt – wird rund um den Jahreswechsel mit Vorderlader-Gewehren, Böllern oder Steinschlossgewehren in die Luft geschossen. Meist geschieht das zu […]

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Osterratschn

Die Osterratschen sind eine alte Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht, bei der Kinder Ratschen bauen und Lärm machen, um das Schweigen der Glocken am Gründonnerstag zu füllen. Es gibt verschiedene Arten von Ratschen, und die Kinder ziehen durch den Ort und rufen einen speziellen Ratschen Spruch. Als Belohnung erhalten sie Eier, Süßigkeiten und Geld.

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Gemeindeschalzen Jänner 2024, Muntigl bei Salzburg

Pfingstschnalzen

Beim Pfingstschnalzen knallen Burschen und Männer mit langen Peitschen, in der Volkskunde als sogenannte Lärmbrauch eingestuft. Der erzeugte Knall entsteht, wenn die Peitschenschnur mit Schwung durch die Luft geführt wird […]

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Salzburger Festungs-Prangerstutzen-Schützen, Anschießen zu einem runden Geburtstag

Prangerstutzen

Prangerstutzen, als Handböller, spielen eine bedeutende Rolle im Brauchtum und werden den Lärmbräuchen zugeordnet. Das Schießen mit Prangerstutzen ist ausschließlich den „Festschützen“ vorbehalten und darf nur in gemeldeten Vereinen praktiziert werden. Die Handböller sind Vorderlader, die 50 bis 70 cm lang und 15 bis 30 kg schwer sind, und sie werden mit Schwarzpulver betrieben.

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